Dienstag, 24. Mai 2011

Wassergedankenspiel

Wasser für unsere Toten.
Bei meinem letzten Besuch auf dem Friedhof in St. Leon habe ich meinen Blick schweifen lassen und überlegt, "wieviel Wasser verbrauchen wir für Friedhofgräber"?
Also los gehts...
...im Durchschnitt schätze ich gießt der Normalbürger 4 Kannen auf ein Grab pro Tag. In einer Kanne sind 10 Liter wasser. Macht also 40 Liter pro Tag und pro Person.
In St. Leon gibt es wahrscheinlich mehr als 200 Gräber. Damit hätten wir einen Tagesgesamtverbrauch von etwa 8000Liter.
In Deutschland gibt es ca. 12200 Gemeinden. Diese haben im Durchschnitt etwa 6000 Einwohner. Also rechnen wir mal pro Gemeinde mit 200 Gräbern.
Da wir den Tagesgesamtverbrauch von St. Leon mittlerweile ermittelt haben, multiplizieren wir das Ergebnis mit 12200.  Das sind dann 97.600.000 Liter. In Worten: 97,6 Millionen Liter Wasser werden in ganz Deutschland pro Tag auf den Friedhöfen ausgegossen.
Jede hydrologische Schätzung braucht ihren Jahresverbrauch.
Das wird schon schwieriger, schließlich wird im Winter garnicht und Frühling und Herbs wenig gegossen.
Also nehmen wir den Winter raus (minus drei Monate). Bei Herbst und Frühling gehen wir vom halben Tagesverbrauch aus und reduzieren diese sechs Monate auf 3 Monate herunter. Sprich im Jahr wird sechs Monate lang gegossen. Auch in diesen Monaten regnet es und es wird nicht nötig sein zu gießen. Nehmen wir an es regnet an jedem 3.ten Tag. Dann bleiben von sechs Monaten vier übrig an denen wir "vollzeit" Gießen müssen.
Ein Monat hat etwa 30,34 Tage. Vier Monate also 121,36 Tage.
Nun Multiplizieren wir den Tagesverbrauch in Deutschland mi den "Gießtagen im Laufe eines Jahres".
Das ergeben 11.844.736.000 Liter Wasserverbrauch pro Jahr beim Grabgießen in Deutschland.

Ein verdurstendes Kind in Afrika könnten mit 9000 Liter pro Jahr überleben.
Mit all dem "Blumenwasser" könnte man 1.316.081 Kindern das nötigste zum Leben schenken.

(Für diese Ergebnisse gibt es kein wissenschaftliche Beweise, alles nur Schätzungen)

Freitag, 20. Mai 2011

Computer der Zukunft

Das Morsen war der Vater des Telefons und das Telefon ist die Mutter unserer heutigen Computer. Aber was kommt danach? Was wird den Computer beerben?

Einer der Aktuell schnellsten Computer ist "Tianhe-1A" aus China. Dieser sogenannte "Supercomputer" hat eine Rechenleistung von 2,5 Petaflops. (FLOPs = Gleitkommazahlen pro Sekunde / Peta = 1.000.000.000.000.000)
Das ist eine enorme Rechenleistung, im Vergleich zu dem, was meist in unseren Haushalt an Computern stehen. Zum Vergleich diese Rechner schaffen etwa 20 Gigaflops (Giga = 1.000.000.000). 
An diesen Daten brauchen wir uns aber nicht festhalten, denn in ein oder zwei Jahren wird es einen Supercomputer mit etwa doppelt so großer Leistung geben. Die Entwicklung der Rechenleistung gehört also mit zu den schnellsten Weltweit. Aber wo wird sie hinführen?
Tendenzen der Richtung sind aktuell schon zu beobachten. Man betrachte den Smartphoneboom. Computer werden immer kleiner aber trotzdem Leistungsfähiger werden. Aktuell im beliebten Smartphoneformat.
In Verbindung mit der immer weiter verbreiteten Internetanbindung wird der Computer im Haus/Wohnung als klobige Kiste - auch wenn wir uns das noch nicht vorstellen können - wohl bald verschwinden. Nicht realistisch? Was ist mit dem Telefon? Aus Nostalgie wird dieses wohl keiner behalten wollen. Wahrscheinlich wird ein System im Haus erkennen, welche Personen sich mit ihren Smartphones im Haus befinden. Wenn es nun an der Tür klingelt oder jemand anruft werden diese Personen benachrichtigt.
Lassen wir der Fantasie mal freien Lauf und Stellen uns folgendes Szenario für die Zukunft des Computers vor: "Der Computer wird mit einer enormen Rechenkraft - vielleicht dem heutigen Supercomputer Tianhe gleich - über Sprache gesteuert. Das könnte sich auch als Sicherung nützlich erweisen, wenn ich meinem handlichen Computer befehle nur auf meine Stimme zu reagieren und im Zweifelsfall persönliche Daten zu schützen. Zusätzlich entfallen Tastatur und Maus, diese müssen Augenbewegungserkennung und Diktatursoftware weichen. Damit bleibt ein reines Berührungsempfindliches Display, welches 3D Bilder (ohne Brille) anzeigt. Durch den 3D-Touchscreen kann der Computer erfassen, welches Objekt der Benutzer im virtuellen dreidimensionalen Raum anfassen möchte oder welche Bewegung dieser vorgibt. Über elktromagnetische Impulse wird der Computer den Fingern tatsächliche Berührungen fingieren"

Wird das im Jahr 2015 oder 2030 möglich sein? The future is yet to come.