Samstag, 19. November 2011

ich kann Licht

Ich kann aber ich will nicht denken.
Ich denke also bin ich - ausgelaugt.
Ich suche aber ich finde nichts.
Ich gebe und sehe ein Licht.

Du lebst nach ärgerlichen Regeln.
Du strebst nach Geld und Sicherheit.
Du suchst aber findest nichts.
Du gibst und du siehst ein Licht.

Er liegt halbtod auf der Straße.
Er leidet jeden Tag. 
Er hat nichts Warmes mehr.
Er trifft uns und sieht ein Licht.

Donnerstag, 28. Juli 2011

Die Schönheit der Natur

Man läuft gerne im Wald, weil man sich frei und mit der Natur tief verbunden fühlt. Dieses Gefühl lässt sich verstärken, wenn man abseits der Waldwege kreuz und quer den Wald entdeckt.
Dabei stößt man auf viele kleine Wunder. Spannende Blütenformen und fleißige Insekten. Abseits der Wege sind Vögel nicht so scheu und es kommt zu längeren Begegnungen und einem Kennenlernen.
Als ehemaliger Stadtmensch kann ich nur sagen, dass im Wald zwischen Bäumen und Sträuchern, Blüten und Gräsern tatsächlich etwas magisches präsent ist.

(kleiner Ausschnitt aus meinem Herzen)

Freitag, 10. Juni 2011

Deutsches Wetter

Der Himmel ist bewölkt und trotzdem wird es immer wärmer und regnet kaum.
Was ist los mit dem Wetter in Deutschland?
Streng genommen gibt es dafür zwei logische Antworten.
Die erste kann und will keiner mehr hören, aber die globale Erderwärmung hat uns voll im Griff. Die Wissenschaftler streiten sich nur über Feinheiten der Auswirkung. Wird es im Durchschnitt in den nächsten 100Jahren in Deutschland nun 1°C oder 2°C wärmer. Das klingt nicht viel, wird aber für die Agrarwissenschaft ein schwieriges Thema werden. Schließlich sind schon dieses Jahr viele Bauern gezwungen gewesen in teure Bewässerungsanlagen zu investieren. Die Bauern sind deswegen nicht zu beneiden. Durch EHEC fällt sogar bis zu 50% ihrer Ernte in den Müll. Schwere Zeiten, auf die es sich einzustellen gilt.
Die zweite Antwort ist in der Bevölkerung unbekannter. Es handelt sich um eine Verschiebung und Veränderung der Jahreszeiten. Das ist sogar messbar. Herbst und Frühling beginnen immer früher. Der durchschnittliche Niederschlag wird im Jahr nicht weniger aber auch nicht mehr. Dafür verändert sich der Niederschlag. Viele leichte Regenniederschläge fallen weg und dafür häufen sich Unwetter und Starkniederschläge. Letztere sind für die Landwirtschaft oft ein Dorn im Auge. Schließlich kommt es bei stärkerem Regen zu höherer Erosion. Dabei können Samen oder Pflanzen Schaden nehmen.
Für die "Mir-Ist-Alles-Wurst-Denker" gibt es noch ein Leckerbissen, können sie sich doch in den nächsten 50 Jahren auf immer mediteranere Temperaturen und Sonnenstunden einstellen!

Donnerstag, 9. Juni 2011

Traumhaft [ultra Kurzgeschichte]

Sam war sich sicher gewesen sein Traum würde ihm folgen.
Nun steht er in einem dunklen Raum. Die Wände quetschen ihn ein und die Luft weicht aus seinen Lungen. Es würde zu seinem Ende werden, doch sein Unterbewusstsein machte ihm klar, dass es sich nur um einen Traum handelt und nach dem Ende das Erwachen kommt. Mit diesem in gewisser Hinsicht tröstenden Gedanken stellt er sich gegen das bewusst gefährliche und unterbewusst ungefährliche Ende. Die schwarzen, rauen Wände machen sich über seinen Körper her und beginnen ihn unmöglich zu verformen. Die Millimeter an Kopffreiheit vor einer Minute musste er nun schmerzlich gegen ein furchteinlösendes Knacken am Kiefer eintauschen. Er wollte schreien, aber außer einem feucht, röchelnden Glucksen gelangte nichts mehr aus seinem Mund. Das war der letzte Ton. Das letzte Quäntchen Luft. Das Letzte überhaupt. Ein Traum kann sich verändern. Ein Traum kann verändert werden. Doch wenn ich nicht träume, dann kann ein Traum gefährlich sein.

Dienstag, 24. Mai 2011

Wassergedankenspiel

Wasser für unsere Toten.
Bei meinem letzten Besuch auf dem Friedhof in St. Leon habe ich meinen Blick schweifen lassen und überlegt, "wieviel Wasser verbrauchen wir für Friedhofgräber"?
Also los gehts...
...im Durchschnitt schätze ich gießt der Normalbürger 4 Kannen auf ein Grab pro Tag. In einer Kanne sind 10 Liter wasser. Macht also 40 Liter pro Tag und pro Person.
In St. Leon gibt es wahrscheinlich mehr als 200 Gräber. Damit hätten wir einen Tagesgesamtverbrauch von etwa 8000Liter.
In Deutschland gibt es ca. 12200 Gemeinden. Diese haben im Durchschnitt etwa 6000 Einwohner. Also rechnen wir mal pro Gemeinde mit 200 Gräbern.
Da wir den Tagesgesamtverbrauch von St. Leon mittlerweile ermittelt haben, multiplizieren wir das Ergebnis mit 12200.  Das sind dann 97.600.000 Liter. In Worten: 97,6 Millionen Liter Wasser werden in ganz Deutschland pro Tag auf den Friedhöfen ausgegossen.
Jede hydrologische Schätzung braucht ihren Jahresverbrauch.
Das wird schon schwieriger, schließlich wird im Winter garnicht und Frühling und Herbs wenig gegossen.
Also nehmen wir den Winter raus (minus drei Monate). Bei Herbst und Frühling gehen wir vom halben Tagesverbrauch aus und reduzieren diese sechs Monate auf 3 Monate herunter. Sprich im Jahr wird sechs Monate lang gegossen. Auch in diesen Monaten regnet es und es wird nicht nötig sein zu gießen. Nehmen wir an es regnet an jedem 3.ten Tag. Dann bleiben von sechs Monaten vier übrig an denen wir "vollzeit" Gießen müssen.
Ein Monat hat etwa 30,34 Tage. Vier Monate also 121,36 Tage.
Nun Multiplizieren wir den Tagesverbrauch in Deutschland mi den "Gießtagen im Laufe eines Jahres".
Das ergeben 11.844.736.000 Liter Wasserverbrauch pro Jahr beim Grabgießen in Deutschland.

Ein verdurstendes Kind in Afrika könnten mit 9000 Liter pro Jahr überleben.
Mit all dem "Blumenwasser" könnte man 1.316.081 Kindern das nötigste zum Leben schenken.

(Für diese Ergebnisse gibt es kein wissenschaftliche Beweise, alles nur Schätzungen)

Freitag, 20. Mai 2011

Computer der Zukunft

Das Morsen war der Vater des Telefons und das Telefon ist die Mutter unserer heutigen Computer. Aber was kommt danach? Was wird den Computer beerben?

Einer der Aktuell schnellsten Computer ist "Tianhe-1A" aus China. Dieser sogenannte "Supercomputer" hat eine Rechenleistung von 2,5 Petaflops. (FLOPs = Gleitkommazahlen pro Sekunde / Peta = 1.000.000.000.000.000)
Das ist eine enorme Rechenleistung, im Vergleich zu dem, was meist in unseren Haushalt an Computern stehen. Zum Vergleich diese Rechner schaffen etwa 20 Gigaflops (Giga = 1.000.000.000). 
An diesen Daten brauchen wir uns aber nicht festhalten, denn in ein oder zwei Jahren wird es einen Supercomputer mit etwa doppelt so großer Leistung geben. Die Entwicklung der Rechenleistung gehört also mit zu den schnellsten Weltweit. Aber wo wird sie hinführen?
Tendenzen der Richtung sind aktuell schon zu beobachten. Man betrachte den Smartphoneboom. Computer werden immer kleiner aber trotzdem Leistungsfähiger werden. Aktuell im beliebten Smartphoneformat.
In Verbindung mit der immer weiter verbreiteten Internetanbindung wird der Computer im Haus/Wohnung als klobige Kiste - auch wenn wir uns das noch nicht vorstellen können - wohl bald verschwinden. Nicht realistisch? Was ist mit dem Telefon? Aus Nostalgie wird dieses wohl keiner behalten wollen. Wahrscheinlich wird ein System im Haus erkennen, welche Personen sich mit ihren Smartphones im Haus befinden. Wenn es nun an der Tür klingelt oder jemand anruft werden diese Personen benachrichtigt.
Lassen wir der Fantasie mal freien Lauf und Stellen uns folgendes Szenario für die Zukunft des Computers vor: "Der Computer wird mit einer enormen Rechenkraft - vielleicht dem heutigen Supercomputer Tianhe gleich - über Sprache gesteuert. Das könnte sich auch als Sicherung nützlich erweisen, wenn ich meinem handlichen Computer befehle nur auf meine Stimme zu reagieren und im Zweifelsfall persönliche Daten zu schützen. Zusätzlich entfallen Tastatur und Maus, diese müssen Augenbewegungserkennung und Diktatursoftware weichen. Damit bleibt ein reines Berührungsempfindliches Display, welches 3D Bilder (ohne Brille) anzeigt. Durch den 3D-Touchscreen kann der Computer erfassen, welches Objekt der Benutzer im virtuellen dreidimensionalen Raum anfassen möchte oder welche Bewegung dieser vorgibt. Über elktromagnetische Impulse wird der Computer den Fingern tatsächliche Berührungen fingieren"

Wird das im Jahr 2015 oder 2030 möglich sein? The future is yet to come.

Donnerstag, 14. April 2011

Liebe auf dem Rückmarsch

Liebe ist nicht mehr, was sie einmal repräsentierte.
Wenn ich meine Freunde oder Bekannte beobachte, muss ich feststellen dass die Minderheit von ihnen in einer Beziehung ist. Und nicht selten sind diese Beziehung wieder schnell vorrüber.
Galt es in meiner Generation noch als das Größte eine Freundin zu haben, so scheint die Liebe in folgenden Generationen auf dem Rückmarsch zu sein.
Zum einen liegt es wohl an den verschiedensten Reizen denen man ausgesetzt ist und der Tatsache dass man diesen Reizen erliegt oder zumindest von ihnen stark vom Wesentlichen des Lebens abgelengt wird. Verstreicht immer mehr Zeit, so wird es auch immer schwieriger sich von diesen zu lösen und einen passenden Partner zu finden.
Ein weiteres Problem ist die Individualisierung der eigenen Persönlichkeit. Diese ist sehr wichtig, kann aber schnell dazu führen, dass man durch seine Wünsche und Vorstellungen regelrecht abhebt. Liebe funktioniert durch ein Miteinander, durch die Fähigkeit sein Selbst zu 50% zurückzuschrauben um dem Partner entgegen zu kommen. Vorausgesetzt der Partner ist auch dazu fähig, so wird man schnell erfahren dass Liebe mit den Jahren immer stärker und interessanter wird. So habe ich das große Glück seit fast fünf Jahren in einer solchen Beziehung zu sein. Wobei Glück hierbei nicht das Wichtigste ist, sondern die sofortige Akzeptanz der Schwächen und Eigenheiten des Gegenübers. Dadurch entsteht ein unsichtbares Band, welches immer stabiler wird. Liebe ist nicht nur leidenschaftliche Romantik, sondern auch viel harte Arbeit. Wird man doch in der Zukunft immer wieder vor Situationen gestellt, wo es erneut wichtig ist sich selbst nicht so wichtig zu nehmen und für das "Uns"/"Wir" zu arbeiten.

Zum Schluss möchte ich mich weit aus dem Fenster lehnen, um einen frischen Wind abzubekommen und zu behaupten dass wirklich jeder in der Lage ist eine schöne, funktionierende Partnerschaft zu finden.
Die einzigen Voraussetzungen hierfür sind:
1. Man selbst sein
2. Humor beweisen
3. Gut zuhören
4. Komplimente aussprechen

Dienstag, 22. März 2011

Austieg aus der Atomkraft

Im aktuellen Augenblick wird durch die unklare Situation in Japan, die "Stimme der Bevölkerung" nach dem Ausstieg aus der Kernkraft immer lauter.
Doch ist ein Ausstieg ohne weiteres möglich und wenn ja mit welchen Folgen?
Der Anteil der Kernenergie ist in Deutschland mit 22,6% nicht sonderlich hoch, aber auch nicht so unbedeutend klein, dass wir diesen Anteil innerhalb von drei Jahren durch erneuerebare Energien ersetzen können. Der Anteil dieser liegt 2010 bei 16,5%. Bis 2020 könnte sich das verdoppeln.
Aber was ist nun in der Zwischenzeit möglich?
Deutschland kann auf jeden Fall die Meiler vom Netz nehmen und eine Entsorgung einleiten. Dann wird man aber über einige Jahre hinweg entweder Strom durch Kohlekraftwerke produzieren müssen oder Strom aus dem Ausland kaufen. Das ist nicht ungewöhnlich mit Gas und Öl wird das schon seit Jahrzehnten so gemacht. So oder so ist die Umweltbelastung dadurch erhöht, weil der Strom aus dem Ausland ein Mix aus Kernenergie und Strom aus Kohle ist. 
Geologisch interessantere Länder wie Island haben uns hierbei etwas voraus. Sie produzieren ihren Strom zu 75% durch geothermische Anlagen. Diese Form der Stromerzeugung ist für mich die Zukunft und kann gerade für Island zum großen Schritt aus der Wirtschaftlichen Krise werden.
Wenn Deutschland mit Island ein "Geothermisches Handelsabkommen" schließen würde, dann könnten wir unter Umständen die 22,6% über Island importieren. Damit wäre ein Standbein für Island geschaffen und Deutschland wäre mit fast 40% umweltfreundlich produzierten Stroms ein gutes Beispiel für die europäischen Nachbarn.

Warum Wasser Geld kostet?

Widmen wir uns einmal einem sehr spannenden Thema.

Warum bezahlen wir für Trinkwasser?
Das ist heute ganz einfach aufzuführen, denn der Prozess der Wasseraufbereitung ist - zumindest in Deutschland - ziemlich Komplex.
Etwa 85% der Wassergewinnung sind Fixkosten:
1. Personalkosten
2. Wasserförderung über Brunnen, etc.
3. Wasseraufbereitung und Reinigung
4. Überwachungskosten
5. Instandhaltung der Förder- und Reinigungsanlagen
und viele kleiner Prozesse
Am Ende springt für Gemeinde und Länder noch ein Gewinn von etwa 15% ab. Hier kann man sich streiten, ob das nötig wäre, soll aber in der näheren Erörterung keine Rolle spielen.

Das Interesse liegt ja immernoch auf der Frage "Warum Wasser überhaupt etwas kostet?"

Wenn wir einen Sprung in die Vergangenheit machen dann wissen wir, dass unsere Vorfahren nichts für Wasser bezahlt haben, zumindest nicht mit Geld. In Regionen - wie Germanien - wurde das Wasser aus Seen, Teichen, Flüssen, Quellen oder Brunnen herangeschafft. Dabei war der einzige Preis die Anstrengende Beschaffung. Wenn man Besiedlungskarten aus dem 15.Jahrhundert betrachtet, dann sieht man die meisten Siedlungen auch an strategisch interessanter und lebensnotwendiger Nähe zu Flüssen oder Seen. Burgruinen bestätigen uns dieses Phänomen bis heute. War es im Falle einer Belagerung der Feinde doch von größter Wichtigkeit die Versorgung mit Wasser aufrecht zu erhalten. Um wieder näher an unsere Zeit zu kommen, machen wir einen Sprung ins Jahr 1944. Es herrscht Krieg in Deutschland und die Bevölkerung leidet zunehmend unter den Folgen. Doch in dieser Zeit gibt es ein Problem nicht, die Versorgung mit Wasser. Trinkwasser wird in etwa 15% der Haushalte bereits über Leitungen geliefert und dafür muss für damalige Verhältnisse viel bezahlt werden. Die Restlichen 85% der Haushalte besorgen sich das nötige Wasser wie bisher aus Brunnen, Seen, Bächen und Quellen. Aber zunehmend wird die Versorgung mit Wasser in den größeren Städten durch private Unternehmen vorangebracht.
Der aufmerksame Leser merkt schon, wo die Argumentation hinführt und was sich - aus unserer modernen Sicht - als Frage stellt. Was ist heute anders?
Auf den ersten Blick nichts und auf den zweiten detaillierten Blick ganz viel.
Unsere Flüsse, Seen, Bäche und Quellen sind stark verschmutzt und häufig mit Schwermetallen belastet. Es gibt nur noch wenige Orte - vor allem Quellen - die nicht belastet sind und diese sind häufig von Trinkwasserfirmen aufgekauft. Seit einigen Jahren verbessert sich die Reinheit der Süssgewässer. Das ist vor allem der komplexen Aufbereitung unserer Abwasser durch moderne Kläranlagen zu verdanken. Dennoch sollten Sie aus keinem Gewässer trinken, in dem nicht mindestens drei Fische zu sehen sind. (Kleiner Scherz der Redaktion )

Sonntag, 6. Februar 2011

Die Zeichen stehen auf REVOLUTION


Die Situation in Ägypten und Tunesien zeigt uns auf, dass die Menschen nicht mehr bereit sind den Druck von Oben auf sich zu nehmen. Missstände wie Arbeitslosigkeit und Perspektivlosigkeit sind nicht nur in diesen Ländern zu finden. Auch in den "reichen" Ländern der EU.
Man erinnere sich nur an Island, Griechenland. In Portugal, Ungarn und Spanien sind ähnliche Probleme in naher Zukunft zu erwarten. Diese Staatenpleiten sind nicht mit EU-Rettungspaketen zu tragen, schließlich ist dieses Geld auch nur "fiktiv". Mich wundert, dass unser "Alle-haben-Schulden-System" noch nicht ganz zerbricht. Man hätte beobachten sollen, was in der Welt passiert, wenn der Staat den Banken nicht den Boden vor den Füßen mit Goldfliesen pflastert. Auf jeden Fall muss uns klar sein, dass diese Blase platzen wird. Vor allem mit dem Hintergrund, dass die Kaugummiblase schon mehrere male mit Silikon gestopft wurde.
Wege aus dieser Krise zu finden ist unmöglich. Zumindest wenn die Politiker nicht bereit sind selbst eine Reform in Angriff zu nehmen. So geht das Boot langsam unter und die Kapitäne bereichern sich noch schnell, um dann den Frauen und Kindern die Rettungsboote vor der Nase weg zu schnappen. Gift für unsere Zukunft.
Wir können nur hoffen, dass unsere Gesellschaft dies nicht mehr lange mit macht. Möglicher Weise sollten wir uns ein Beispiel an den Revolutionen in Ägypten und Tunesien nehmen, denn desto früher wir dran sind, desto mehr kann gerettet werden. In Deutschland leben mittlerweile 25% der Bevölkerung mit weniger als 780€ im Monat. Da wird für viele der Sprung in Hartz 4 nicht mehr weit sein. Da wir aber gesehen haben, dass Kapitalismus wie auch der Kommunismus nicht funktioniert, stellt sich die direkte Frage, was wir nach der Revolution als Staatsform anzustreben. Ist steht natürlich außer Frage, dass totalitäre Systeme und Monarchien noch viel gefährlicher sind.
Wie wäre es mit einem völlig neuem System,
dass die Regierungsform der Demokratie und die Wirtschaft des Kommunismus vereint?
Quasi eine kommunistische Demokratie!
Wenn man sich intensiv mit den Vor und Nachteilen der jeweiligen Regierungsform beschäftigt, sollte ein wunder bares brüder- und schwesterliches System dabei herauskommen. Was passiert, wenn wir den Markt völlig offen lassen, sehen wir ja direkt bei uns. Alle großen deutschen Firmen beuten kleiner Länder aus um Ihren Profit zu maximieren, den sie unter anderem wieder von dem ehemaligen Automonteur einstreichen. Außen produzieren und Innen teuer ausnehmen.
Das werden die Menschen keine 10Jahre mehr akzeptieren. ...die Zeichen stehen auf Revolution!

Freitag, 14. Januar 2011